Die meisten Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit KI-Tools wie ChatGPT gesammelt. Was als Experimentierfreude begann, ist längst im Arbeitsalltag angekommen – ob beim Texten, Analysieren oder Automatisieren. Doch gerade jetzt zeigt sich: Wer eine erfolgreiche strategische KI-Nutzung anstrebt, braucht mehr als gute Prompts. Es braucht eine langfristige Strategie, Struktur – und Weiterbildung.
Denn mit der wachsenden Vielfalt an KI-Tools und Einsatzmöglichkeiten wächst auch die Unsicherheit: Welche Anwendungen sind wirklich sinnvoll? Was dürfen Mitarbeitende nutzen – und was nicht? Wie lassen sich Datenschutz und Innovationsfreude miteinander vereinbaren?
Viele Unternehmen stecken genau an dieser Schwelle: Die Potenziale sind sichtbar, erste Use Cases erfolgreich umgesetzt – aber die übergeordnete Strategie fehlt. Genau hier setzt der nächste notwendige Schritt an: Weg vom Ausprobieren, hin zu einer strukturierten, verantwortungsvollen, nachhaltigen und strategischen KI-Nutzung im Unternehmen.
Denn um Künstliche Intelligenz sinnvoll, sicher und nachhaltig im Unternehmen zu etablieren, braucht es eine durchdachte Strategie, fundiertes Wissen und klar definierte Prozesse. Genau hier setzt unser zertifizierter Lehrgang „Strategische/r KI-Manager:in“, den die Expertinnen des KIQ-Netzwerkes, Cornelia Funovich, Laszlo Kovacs und Alexander Buchinger, im Auftrag des BFI Wien anbieten, an.
Vom Herumprobieren zur strategischen KI-Nutzung
Ein anschauliches Beispiel für die Relevanz von Prompting-Kompetenzen zeigt sich bei der automatisierten Textgenerierung: Ein Unternehmen möchte mithilfe eines KI-Tools eine kurze, sachliche Produktbeschreibung erstellen lassen. Stattdessen generiert das Tool einen übertrieben werblichen Text mit emotionalen Formulierungen, die nicht zum Tonfall des Unternehmens passen. Solche Ergebnisse entstehen häufig, wenn die Prompts zu ungenau oder kontextlos sind. Sie zeigen deutlich: Wer zielgerichtete Ergebnisse erzielen möchte, muss wissen, wie KI-Tools funktionieren, welche Eingaben sinnvoll sind und wie der Output gesteuert werden kann. Ein fundiertes Verständnis für das Zusammenspiel von Sprache, Kontext und Tool-Logik ist dabei unerlässlich.
Daher: Ohne strategischer Anleitung, klarem Ziel und dem nötigen Hintergrundwissen kann der KI-Einsatz schnell frustrierend oder ineffizient werden. Genau deshalb braucht es ein neues Kompetenzniveau in Unternehmen – jenseits der Spielwiese, hin zu konkreten, wertschöpfenden Anwendungen.
Strategie ist kein Extra – sie ist das Fundament
In der digitalen Transformation ist KI kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das die Unternehmensziele aktiv unterstützen muss. Dazu braucht es eine fundierte Strategie. Wer KI lediglich als IT-Thema behandelt, verpasst die Chance, sie als integralen Bestandteil der Unternehmensentwicklung zu begreifen. Die Verantwortung liegt daher klar bei der Führungsebene: Sie muss die Richtung vorgeben, Ressourcen bereitstellen und eine Kultur fördern, in der KI verantwortungsvoll genutzt wird.
Warum der Lehrgang „Strategische/r KI-Manager:in“ der richtige nächste Schritt zur strategischen KI-Nutzung ist
Mit dem neuen Diplomlehrgang unterstützt das BFI Wien Unternehmen dabei, die Potenziale von KI strukturiert zu erschließen und gezielt in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die innerhalb ihrer Organisation Verantwortung für die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung von KI-Projekten übernehmen – praxisnah, aktuell und strategisch fundiert.
Die Module – ein ganzheitlicher Blick auf KI
Der modulare Aufbau des Lehrgangs führt systematisch durch alle relevanten Themen:
- KI verstehen: Technische Grundlagen, Begriffsdefinitionen und die Funktionsweise moderner KI-Modelle wie LLMs.
- Strategieentwicklung: Wie entsteht eine tragfähige KI-Vision? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? Wie lassen sich konkrete Ziele definieren?
- Recht & Compliance: Datenschutz, Urheberrecht, EU-Verordnungen – rechtliche Klarheit ist essenziell.
- Projektmanagement & Umsetzung: Von der Idee zum erfolgreichen KI-Projekt – inklusive Change-Management und Mitarbeitereinbindung.
- Praktische Tools & Anwendungen: Prompt Engineering, KI-Avatare, Chatbots, Automatisierung mit make.com, Microsoft Copilot u. v. m.
- Ethik & Verantwortung: Reflektion zu Bias, Fairness, Transparenz und gesellschaftlicher Verantwortung.
Besonders hervorzuheben: Die Teilnehmenden entwickeln im Rahmen ihrer Abschlussarbeit eine individuelle KI-Strategie für ihr eigenes Unternehmen – ein praxisorientierter Mehrwert mit direkter Umsetzungsmöglichkeit.
Weiterbildung als Schlüssel zur digitalen Zukunft
Die rasante Entwicklung im KI-Bereich fordert Unternehmen dazu auf, nicht nur mitzuhalten, sondern vorausschauend zu agieren. Wer heute beginnt, sich strategisch mit KI auseinanderzusetzen, legt den Grundstein für morgen. Der Lehrgang „Strategische/r KI-Manager:in“ bietet dafür die ideale Grundlage – fachlich fundiert, praxisnah und inhaltlich auf dem neuesten Stand. Hier gelangen Sie direkt zur Anmeldung auf der Seite des bfi Wien.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das BFI Wien Diplom und können auf Wunsch die offizielle Zertifizierung zum/zur KI-Manager:in (ISO/IEC 17024-Zertifikat von Austrian Standards) erlangen.






